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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Für Beratungs- und Betreuungsleistungen der RVB Consulting GmbH unter der Marke Andy Roller. Ausschließlich für Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.

Stand: Mai 2026
§ 1

Anbieter und Geltungsbereich

(1) Anbieter der Beratungsleistungen ist die RVB Consulting GmbH, Wilhelmstraße 9, 52146 Würselen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter HRB 27383, vertreten durch den Geschäftsführer Andy Roller (nachfolgend „Anbieter“). Kontakt: info@rvb-consulting.de.

(2) Diese AGB gelten für Verträge über individuelle Beratungs- und Betreuungsleistungen im Verhältnis 1:1 im Bereich Kurzzeitvermietung, Ferienwohnungen und Serviced Apartments, die der Anbieter unter der Marke Andy Roller erbringt.

(3) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Bestellungen zu privaten Zwecken sind ausgeschlossen.

(4) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zustimmt. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.

§ 2

Leistungsgegenstand

(1) Der Anbieter erbringt eine individuelle Beratung im Verhältnis 1:1 zu dem vom Kunden gebuchten Thema der Kurzzeitvermietung. Mögliche Beratungsthemen sind etwa Objektsuche und Akquise, Angebots- und Preisgestaltung, Inserate, Abläufe und Wirtschaftlichkeit. Inhalt und Schwerpunkte richten sich nach dem gebuchten Angebot sowie der Situation und den Fragen des Kunden.

(2) Die Beratung findet in der vereinbarten Anzahl und Dauer von Einzelgesprächen per Video oder Telefon statt. Vorlagen oder Arbeitshilfen sowie Support über vereinbarte Kommunikationswege gehören nur dann zum Leistungsumfang, wenn sie in der konkreten Produktbeschreibung ausdrücklich aufgeführt sind.

(3) Anzahl und Dauer der Gespräche, Betreuungszeitraum, enthaltene Zusatzleistungen und Preis ergeben sich aus der Produktbeschreibung und der Bestellbestätigung. Bei Abweichungen zwischen einem individuellen Angebot und einer allgemeinen Produktbeschreibung geht das individuelle Angebot vor.

(4) Der Anbieter schuldet die vereinbarte Beratung, nicht aber einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Insbesondere werden keine Umsätze, Gewinne, Buchungen, Auslastungen, Objektzusagen, Finanzierungen oder Genehmigungen zugesagt. Ergebnisse hängen auch von Marktbedingungen und der Umsetzung durch den Kunden ab.

(5) Die Beratung ist keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Der Kunde zieht für solche Fragen geeignete Fachleute hinzu.

§ 3

Vertragsschluss, Preise und Zahlung

(1) Darstellungen in Werbung, sozialen Medien, auf Webseiten oder in Beratungs- und Verkaufsgesprächen sind noch kein verbindliches Vertragsangebot.

(2) Der Kunde gibt ein Vertragsangebot ab, indem er das im individuellen Angebot beschriebene Bestellverfahren abschließt. Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter die Annahme bestätigt oder mit der ausdrücklich vereinbarten Leistung beginnt.

(3) Es gilt der im Angebot oder Bestellprozess ausgewiesene Gesamtpreis. Preise können netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer ausgewiesen werden.

(4) Zahlungsart, Fälligkeit und ein gegebenenfalls vereinbarter Ratenplan ergeben sich aus dem Angebot oder der Bestellbestätigung. Ein Ratenplan ändert den vereinbarten Leistungsumfang nicht.

(5) Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Vorschriften. Der Anbieter kann nach Mitteilung und angemessener Fristsetzung weitere Termine aussetzen, soweit dies gesetzlich zulässig und verhältnismäßig ist.

§ 4

Betreuungszeitraum

(1) Der Betreuungszeitraum ergibt sich aus dem gebuchten Angebot. Er beginnt am dort genannten Datum und endet mit Ablauf der vereinbarten Laufzeit. Eine Verlängerung kommt nur durch eine neue ausdrückliche Vereinbarung zustande.

(2) Nicht genutzte Beratungstermine können innerhalb des Betreuungszeitraums vereinbart werden. Der Kunde ist dafür verantwortlich, rechtzeitig Terminvorschläge anzufragen. Der Anbieter stellt während der Laufzeit angemessene Möglichkeiten zur Terminvereinbarung bereit. Vom Anbieter abgesagte Termine werden nachgeholt, falls erforderlich auch nach Ablauf des Betreuungszeitraums.

§ 5

Beratungstermine

(1) Termine werden über das vom Anbieter bereitgestellte Buchungstool oder über Terminvorschläge des Anbieters vereinbart. Die Gespräche finden per Google Meet oder Telefon statt.

(2) Der Kunde soll einen Termin mindestens 24 Stunden vorher absagen oder verschieben. Bei einer Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen gilt der Termin als durchgeführt (verbraucht) und wird auf die vereinbarte Anzahl der Beratungstermine angerechnet, sofern der Anbieter zum vereinbarten Zeitpunkt zur Durchführung bereit war. Der Kunde kann nachweisen, dass er die kurzfristige Absage oder das Nichterscheinen nicht zu vertreten hat; in diesem Fall stimmen die Parteien nach Möglichkeit einen Ersatztermin ab.

(3) Muss der Anbieter einen Termin absagen, bietet er zeitnah einen Ersatztermin an. Der Kunde sorgt für die erforderlichen technischen Voraussetzungen, insbesondere eine stabile Internetverbindung und ein geeignetes Endgerät.

§ 6

Nachrichten-Support

(1) Nachrichten-Support, etwa über WhatsApp oder E-Mail, ist nur enthalten, wenn er in der Produktbeschreibung ausdrücklich genannt ist. Umfang und Laufzeit richten sich nach dem gebuchten Angebot.

(2) Soweit Nachrichten-Support vereinbart ist, bemüht sich der Anbieter um eine Antwort innerhalb von 6 Stunden an Werktagen (Montag bis Freitag). Ein Anspruch auf sofortige Antwort oder Erreichbarkeit in Notfällen besteht nicht. Umfangreiche Themen werden im Beratungsgespräch behandelt.

§ 7

Vorlagen und Nutzungsrechte

(1) Sofern dem Kunden Vorlagen, Rechner, Checklisten oder sonstige Unterlagen bereitgestellt werden, bleiben diese urheberrechtlich geschützt.

(2) Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die bereitgestellten Unterlagen für seine eigenen Vermietungsobjekte und seinen eigenen Betrieb zu nutzen und anzupassen.

(3) Weitergabe, Veröffentlichung, Verkauf oder Nutzung zur Beratung Dritter sind ohne vorherige Zustimmung des Anbieters in Textform nicht gestattet. Vorlagen sind Arbeitshilfen und keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.

§ 8

Mitwirkung des Kunden

(1) Der Kunde stellt die für die Beratung erforderlichen Informationen vollständig und zutreffend bereit und informiert den Anbieter über wesentliche Änderungen.

(2) Der Kunde trifft seine geschäftlichen Entscheidungen selbst und prüft eigenverantwortlich, ob Maßnahmen rechtlich, steuerlich und wirtschaftlich zulässig sind. Dies kann insbesondere Zweckentfremdungs- und Nutzungsgenehmigungen sowie die Zustimmung eines Vermieters zur Untervermietung betreffen.

(3) Verzögerungen aufgrund fehlender oder verspäteter Mitwirkung können den Beratungsablauf beeinflussen. Die Parteien stimmen in diesem Fall das weitere Vorgehen ab.

§ 9

Vertraulichkeit, Datenschutz und Aufzeichnungen

(1) Beide Parteien behandeln nicht öffentliche geschäftliche und persönliche Informationen der anderen Partei vertraulich. Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.

(2) Personenbezogene Daten verarbeitet der Anbieter nach Maßgabe seiner Datenschutzerklärung unter infinityflatsacademy.de/datenschutz. Diese AGB ersetzen die Datenschutzerklärung nicht.

(3) Beratungsgespräche werden nur aufgezeichnet, wenn eine gesonderte wirksame Rechtsgrundlage besteht und erforderliche Einwilligungen vorliegen. Der Kunde wird vor Beginn über Zweck und Speicherdauer informiert.

(4) Der Anbieter darf Ergebnisse und Erfahrungen aus der Betreuung in vollständig anonymisierter und zusammengefasster Form zu Referenz- und Werbezwecken verwenden, sofern weder der Kunde noch eine natürliche Person daraus identifizierbar ist. Die Verwendung von Namen, Bildnissen, Stimme, Bewertungen oder sonstigen Angaben, durch die der Kunde oder eine natürliche Person identifizierbar ist, erfolgt nur auf Grundlage einer gesonderten Vereinbarung oder Einwilligung. Die Teilnahme am Angebot ist nicht von einer solchen Freigabe abhängig.

§ 10

Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie in allen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(3) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Die Verantwortung des Kunden für eigene geschäftliche Entscheidungen schränkt die Haftung des Anbieters für eigene Pflichtverletzungen nicht ein.

§ 11

Änderungen der Leistungen

(1) Der Anbieter darf organisatorische Anpassungen vornehmen, wenn sie für den Kunden zumutbar sind und den Umfang der gebuchten Leistung nicht verringern. Änderungen, die Anzahl, Dauer oder wesentlichen Inhalt der gebuchten Beratung verändern, bedürfen einer Vereinbarung mit dem Kunden.

§ 12

Schlussbestimmungen

(1) Es gilt deutsches Recht.

(2) Soweit gesetzlich zulässig, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.

(3) Ist eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder wird sie unwirksam, gelten die gesetzlichen Vorschriften. Die übrigen Bestimmungen bleiben unberührt.